WTA UNISOL bewirbt sich um den IHK-Zukunftspreis 2025

18.07.2025

Ein Beitrag von Carsten Bachert, Geschäftsführer der WTA UNISOL GmbH

 

Mit innovativer Filtertechnologie aus Thüringen zählt die WTA UNISOL GmbH zu den Top 5 der ersten Runde des IHK-Zukunftspreises 2025 – und setzt damit ein starkes Zeichen für nachhaltige Wasseraufbereitung.

 

Die Herausforderungen rund um die globale Wasserversorgung nehmen spürbar zu. Klimawandel, zunehmende Wasserknappheit und steigende Anforderungen an die Abwasseraufbereitung erfordern nicht nur politische Strategien, sondern vor allem technologische Lösungen.

 

Als mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Gotha sehen wir genau hier unsere Verantwortung und unsere Chance: Mit unserer stapelbaren Membran-Technologie leisten wir einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen, effizienten und zukunftsfähigen Wasseraufbereitung – und das weltweit.

 

Eine wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2021 zeigt deutlich: Nur etwa die Hälfte aller globalen Abwässer wird derzeit überhaupt behandelt. Gleichzeitig arbeiten viele der rund 58.500 kommunalen Kläranlagen weltweit bereits am Kapazitätslimit. Auch hier in Thüringen machen sich die Folgen dieser Entwicklung zunehmend bemerkbar – was einst wie ein fernes Zukunftsszenario wirkte, ist heute längst Realität.

 

Mit Innovation aus Thüringen weltweit gefragt

In Deutschland zählt die Industrie zu den größten Wasserverbrauchern – sie nutzt fast ein Drittel des gesamten Wasserbedarfs. Umso wichtiger ist es, industrielle Abwässer so aufzubereiten, dass Wasser wiederverwendet werden kann – effizient, wirtschaftlich und umweltschonend. Genau dafür steht unsere stapelbare Membranlösung MYTEX.

 

Unsere Technologie ermöglicht eine effiziente Mikro- und Ultrafiltration. Die selbsttragenden, modularen Membranblöcke können bis zu sechs Meter hoch gestapelt werden. Das spart nicht nur Platz, sondern auch Ressourcen. Ein großer Vorteil liegt zudem in der schnellen Wartung: Ein Modulwechsel ist in weniger als 30 Minuten möglich – ganz ohne Kran oder Spezialwerkzeug. Herkömmliche Systeme benötigen hierfür oft mehrere Stunden Stillstand.

 

Wachstum durch Kooperation und Synergien

Ein besonderer Meilenstein war für uns die Fusion mit der UNISOL Membrane Technology im Februar 2023. Zwei starke Partner sind zu einem Unternehmen zusammengewachsen – mit klarer internationaler Ausrichtung. Während wir bei WTA unsere Stärken vor allem im europäischen Markt einsetzen, bringt UNISOL etablierte Strukturen aus den USA, China und Indien mit ein. Eine Kooperation, bei der „eins plus eins“ tatsächlich mehr als zwei ergibt.

 

Nachhaltigkeit als Leitprinzip

Zukunftsfähigkeit heißt für uns auch: Verantwortung übernehmen. Deshalb setzen wir zunehmend auf PFAS-freie Membranen aus Polyethersulfon – eine sichere, umweltfreundliche Alternative zum weit verbreiteten PVDF. Unsere Kunden erhalten somit nicht nur eine technologisch führende Lösung, sondern auch eine Investition ohne die sogenannten „Ewigkeitschemikalien“.

 

Mit einer Produktionskapazität von über 250.000 m² Membranfläche pro Jahr und einer vollautomatisierten Fertigung am Standort Gotha sind wir hervorragend aufgestellt, um den steigenden Bedarf zu bedienen – von kommunalen Kläranlagen über die industrielle Prozesswasseraufbereitung bis hin zu anspruchsvollen Bereichen wie der Halbleiter- und Pharmaindustrie.

 

Unser Beitrag für Thüringen  – und darüber hinaus

Mit unserer Innovation aus Thüringen bewerben wir uns in diesem Jahr um den Zukunftspreis der IHK Erfurt. Auszeichnungen wie der Thüringer Stift-Innovationspreis und der Thex-Award haben uns bereits Rückenwind gegeben. Der IHK-Zukunftspreis wäre ein weiterer Meilenstein – nicht nur für unser Unternehmen, sondern auch für die Innovationskraft des gesamten Wirtschaftsstandorts Thüringen.

 

Dabei ist unser Standort mehr als nur eine Adresse: Unsere Unternehmenszentrale befindet sich in der Fritz-Bothmann-Straße in Gotha – benannt nach einem der großen Industriellen der Region. Fritz Bothmann war ein visionärer Unternehmer und Gründer der Gothaer Waggonfabrik, die Ende des 19. Jahrhunderts den modernen Waggon- und Straßenbahnbau in Thüringen entscheidend mitprägte. Seine Ideen haben die industrielle Entwicklung in Gotha maßgeblich beeinflusst – und wirken bis heute fort.

 

Wir sind stolz, in einem Umfeld tätig zu sein, das seit jeher von Tüftlergeist, Ingenieurskunst und unternehmerischem Mut geprägt ist. In dieser Tradition sehen wir auch unser tägliches Handeln: Lösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln – global gedacht, lokal umgesetzt. Genau das tun wir. Jeden Tag. Mit voller Überzeugung.

 


 

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Schnelle und praxiserprobte Beratung

Gerne beraten wir Sie persönlich bei der Auswahl des richtigen Filtermoduls oder der Konfiguration unserer Filtrationstechnologie für Ihre individuelle Anwendung. Sobald wir Ihr Kontaktformular erhalten haben, erhalten Sie werktags innerhalb von 48 Stunden eine Antwort. Alternativ können Sie uns auch direkt per Telefon oder E-Mail kontaktieren.

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